Die Region definiert sich, bezogen auf das Bundesland Sachsen-Anhalt, als Harz-Region und umfasst die Landkreise Quedlinburg und Wernigerode. Sie liegt ca. 80 km entfernt von der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt Magdeburg. Die Region schließt an die Ländergrenzen Sachsen, Thüringen und Niedersachsen an.

Die Region des Harzes ist traditionell seit dem 17.Jahrhundert durch den industriellen Bergbau mit ihren reichhaltigen Rohstoffvorkommen geprägt. Diese Tradition bildet die Grundlage für das starke Wachsen der metallurgischen und Metall verarbeitenden Industrie mit seinen Dienstleistungen. Das Ingenieurwesen begann seinen Werdegang im Harz mit der Gründung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Jahre 1856 in Alexisbad.

Hervorragende Ingenieurleistungen auf den Gebieten der Metallurgie (Al-, Mg-, Cu-Verarbeitung), des Dampfmaschinenbaus und der Raketentechnik in Verbindung mit der Sprengstofftechnik wurden in diesem Zeitraum umgesetzt.

Die Harz-Region wird von der Autobahnen A7 im Westen, der A2 im Norden, der A14 im Osten sowie der A38 im Süden umschlossen. Die B6n führt mitten durch die Region und stellt eine Ost - West Verbindung zwischen der A14 und A7 dar. Internationale Anbindungen bestehen durch die Großraumflughäfen von Hannover und Halle/Leipzig.

Die industriellen Partner verteilen sich auf die Standorte Harzgerode und Wernigerode. Als wissenschaftliche Einrichtungen wirken die Otto-von-Guericke- Universität mit den Instituten für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung (IFQ) und Werkstofftechnik und Werkstoffprüfung (IWW) sowie das Institut für Fabrikbetrieb und –automatisierung (IFF) der Fraunhofer Gesellschaft (FhG) am Standort Magdeburg mit.